Archiv der Kategorie 'Platten'

Kritik: Data – Skywriter

Nachdem ich im Intro Podcast (Radiopdocast des gleichnamigen Magazins), auf der Zugfahrt ins Sauerland, davon gehört hatte. Hab ich mir das Album spontan gekauft.

Mit Verdict fängt es sehr klassisch und leise an, allerdings platzt dann der Beat los und es geht in bester Justice-Manier los. Kein Wunder also, das Data auch ein Pariser ist. One in a Million, ist dann als zweiter Track eine gute Elektro Pop Nummer.

Insgesamt ist das Album eine Mischung aus Renaissance Ähnliche Klängen (nur auf Synthie statt Flügel), 70 Jahre Verfolgungsjagd-Synthie-Filmmusik und Justice und Ed Banger Elektro. Nichts neues, aber ganz nett anzuhören. Für Justice Hörer und allgemeine Elektrofans, durchaus Hörenswert.

8/10 Punkten.

Platte: Jet

Die Australier beglücken uns dieses Jahr endlich mit einem neuen Album. Arbeitstitel „Shaka Rock“ verspricht so einiges. Wie man diesen Schaka Rock tanzt, wird uns hoffentlich noch beigebracht.

Tracklist:
01. „K.I.A. (Killed in Action)“
02. „Beat on Repeat“
03. „She’s a Genius“
04. „Black Hearts (On Fire)“
05. „Seventeen“
06. „La Di Da“
07. „Goodbye Hollywood“
08. „Walk“
09. „Times Like This“
10. „Let Me Out“
11. „Start The Show“
12. „She Holds A Grudge“

Erste Hörprobe gibt es schon auf der MySpace-Seite der Band zu hören und heißt „K.I.A.“ Und auch das ist zu bewundern.

Platte: Dark was the night.

Eine Benefiz Compilation, für den Kampf gegen Aids. An sich gut. Aber bei Dark was the night, bekommt man noch hammer Musik dafür. Die entweder als Doppel CD oder 3fach LP zu erhaltende Compilation kommt mit Songs von Sufjan Stevens, the National, Conor Oberst, Feist, Iron and Wine, Arcade Fire, Andrew Bird, Beirut und Grizzly Bear daher. (Um nur ein paar zu nennen.)
Bestellen könnt ihr die CD Variante hier:
www.ghvc-shop.de

Platte: Riceboy Sleeps

Riceboy Sleeps ist ein Nebenprojekt von Jón Þór Birgisson und Alex Somers (Sigur Rós). Vor kurzem sind Videos im Netz aufgetaucht, die schon die ersten Klänge zur Probe gaben. Die neun eingespielten Songs erscheinen am 20. Juli unter dem selbstbetitelten Album.

Platten: Kilians

Das neue Baby der Kilians steht ja vor der Tür. „They Are Calling Your Name“ ist ein Titel der zwar ein bißchen gängig ist, aber okay. Dafür sieht das Cover sehr gut aus. Und wie die Musik dahinter klingt kann man hier hören:

Bearbeitet:
Da der Player nicht unbedingt klappen will und den ganzen Blog um Haufen wirft, einfach den Link folgen.

Kritik: Fargo – Zug um Zug (7″inches)

Als Cobretti Records mir das geschickt hatte, dachte ich erstma nicht viel nach. Okay, Hardcore halt. Bin ich warscheinlich zu jung. Doch da ich in letzter Zeit auch des öfteren Kreator höre, stieg schnell mein Lust nach harten Klängen. Also los! Mal genauer anhören. Kurze Zeit später, dachte ich drüber nach, ob ich überhaupt in der Lage bin eine Kritik darüber zu schreiben ? Nein ich bin es nicht. Ich hab keine Ahnung von Hardcore, ich bin/wachse mit Audiolith und Konsorten auf. (Davor hab ich Hamburger Schule gehört.) Aber da fast alle Musiker die ich höre in Jugendzeiten „Hardcore-Kiddies“ (Nagel) waren. Beschäftige ich mich nun etwas mehr damit. Während im Hintergrund ClickClickDecker singt, schreibe ich über eine Hardcore-Platte. HELL YEAH.

(Die Platte wird nun sanft und behautsam aufgelegt, oh braunes Vinyl, geil)

Fargo ist eine Hardcore-Band aus Essen. ( myspace.com/fargopunx ). Die Platte ist sehr laut und schnell, die Texte sind gebrüllt. Wow. Was ne Energie dahinter steckt. Wahnsinn, kein Wunder das das früher alle geil fanden/finden. Ich sitz einfach nur da und zitter. Wo issen da die Melodie ? Ach da. Das Schlagzeug ? Hat das Takt oder ist das nur Geballer ? Oh hat echt Takt, Wahnsinn. Ich versteh kein Wort von den Texten die Songs sind auch sehr kurz ? Muss das so ? Mal im Booklet nachlesen. Hömm sind gar nicht so dumm, die Texte. Bzw. sogar recht gut. Krass. Ich bin einfach nur Platt. Verstört, Verängstigt, Hungrig. Mehr davon bitte. Mehr bitte.
Danke.

6/10. Das ist hart. Das ist krass. Ich hab keine Ahnung.

Kritik: Ikaria – Ease/Fiber EP und Repair my History

Zwar schon recht lange draußen die Fiber EP, aber als B-Seite, der Ease Single. Dann doch wieder aktuell. Außerdem bringen IKARIA bald ihr neues Album, Repair my History raus. Was ich mir schon einmal anhören durfte:

EP, Single und Album.

Ease/Fiber EP
Vorneweg, die Schallplatte läuft gut, eiert nicht. Guter Arbeit Cobretti.
Als ich das erste mal auf Ikaria gestoßen bin war ich etwas irritiert. Inmitten von Interpreten, wie DJ Kante, Johnny Kasalla und Cobretti Allstars, fand ich den Song Appollo Alliance auf dem Cobretti-Sampler, Scheisse Korrupt Agressiv. Als ich mir dann bei einer meiner Einkauf-Touren, die EP im Cobretti-Shop bestellt hab, war ich immernoch etwas überrascht, normalerweise lärmen auf Cobretti ja Tomarcte, Plemo oder auch Juri Gagarin, aber das ? Das ist ja die totale Ruhe. Wunderbar. Mir gefällts. Nach kurze Zeit wurde die EP zum Dauerläufer in meinem Laufwerk. Die Songs sind wunderbar entspannend. Und erinnern mich komischerweise immer wieder an die grossartigen Dance Inc. Nur etwas ruhiger und langsamer. Die Fiber EP, berührt mich innerlich immer wieder. Ein wunderbares Gefühl, auch beim ersten Song des neuen Albums, der Single, Ease. Geht es mir nicht anders. Das Tempo ist zwar etwas schneller und es begegnet einem auch ein lauterer Beat, aber Ikaria sind Ikaria. Das heißt sie sind wunderbar, hoffentlich auch auf dem neuen Album…
9/10.

IKARIA – Repair my History.
Am 24.4. ist es endlich soweit, das 1. Album der Cobretti-Popper, Ikaria. Schön.
Die CD beginnt mit der Single, EASE. Man erwartet viel beim Anfang des Openers, als dann die Gitarre einsetzt, will einfach nur noch versinken ist dieser Soundwand. Man kann die Augen schließen und sich einfach nur tragen lassen von den 8. Songs, herrlich. Der 3. Song Tenable Sedation reist eine aus dieser Ruhe und erklärt einem: „I need a break.“ Ohja, der Song wird zum Ende langsam ruhiger und wenn er dann ausklingt wird man wieder in der ruhigen Welt abgesetzt von der man durch den Song entführt wurde. Ähnlich ist es auch bei Non-instrutive. (dein Lieblingssong Pathos ?) Man wird abgeholt und wieder dort hin gebracht wo man angefangen hat. Am Ende der Reise kommt man bei Sequel and und wird durch ein schöne Melodie verabschiedet wenn das Lied ausklingt, hat man eine Reise hinter sich, eine lange aber schöne Reise.
Am Anfang Empfand ich das Schlagzeug noch als störend, doch nach mehr maligen hören. Passt es sich perfekt in den Sound. Man muss sich reinhören und bereit sein für die Platte. Definitiv keine Platte für jede Stimmung, aber beim S-Bahn oder Zug fahren, ein wahrer Genuss. Danke Ikaria, danke Cobretti.
9/10 Punkten. Wunderbar.

ps. das Ikaria Video zur ersten Single, findet man hier:
http://indiemania.blogsport.de/2009/03/31/video-ikaria-ease/

Platten: Bloc Party

Auja, ich freu mich immer wieder Neues von der britischen Band zuhören, deren Fan der ersten Stunde ich ja bin. Die zweite Remixplatte der Bandgeschichte ist im Kommen. Nach „Silent Alarm“ bekommt das dritte Werk „Intimacy“ ein neues Gewand. „Intimacy Remixed“ wird wieder von vielen tollen Künstlern vertreten sein.

Tracklist:
01. „Ares“ (Villains)
02. „Mercury“ (Hervé Is In Disarray)
03. „Halo“ (We Have Band Dub)
04. „Biko“ (Mogwai)
05. „Trojan Horse“ (John B)
06. „Signs“ (Armand Van Helden)
07. „One Month Off“ (Filthy Dukes)
08. „Zephyrus“ (Phase One)
09. „Talons“ (Phones RIP)
10. „Better Than Heaven“ (No Age)
11. „Ion Square“ (Banjo or Freakout)
12. „Letter To My Son“ (Gold Panda)
13. „Your Visits Are Getting Shorter“ (Double D)

Ein Video gibts es auch schon. Man sollte aber schon 18 dafür sein. Denke ich. Oder. Ja. Seht selber.

Und ja, YouTube gibts nur für ein gewissen Alter frei. Diese erste Single wird am 27. April in England erscheinen.

Kritik: stuck in the sound – shoegazing kids


Discograph | 14.04.09

Frankreich ist ja schon kein unbekanntes Terrain mehr. Was wir da alles in den letzten Jahren schon von gehört haben. Tolle neue Bands und eine großgewordene Szene. Nun schaffen es stuck in the sound endlich wieder ein Album auf die Beine zu stellen. Eine der wohl langsam großen Indiebands aus Frankreich. Über 200 Konzerte und bei Guitar Hero mit dabei.

„Shoegazing Kids“ ist eine große Rockplatte geworden. Zum Sound: Clap Your Hands Say Yeah lässt grüßen. Könnte eine große Nummer für den Sommer werden. Ich konnte leider noch nicht alzuoft in die Platte hören, sie verspricht einiges. Mein Tipp für 2009 (von den ganz vielen Tipps).

Leider sind noch keine Tourtermine für Deutschland geplant, ich denke mal, dass wird nicht lange dauern. Ich würde mich freuen. Reinhören!!!

♫♫♫♫♫♫♫♫ | 10

MySpace:
stuck in the sound

Video:

Platten: Maximo Park

Neues Album liegt in Kürze in jedem guten Plattenladen vor. „Quicken The Heart“, dass dritte Album, erscheint am 08.05. diesen Jahres via Warp Records, auch als Special-Edition.

Neue Details werden bekannt. z.B. die Tracklist:

1. Wraithlike
2. The Penultimate Clinch
3. The Kids Are Sick Again
4. A Cloud Of Mystery
5. Calm
6. In Another World (You Would’ve Found Yourself By Now)
7. Let’s Get Clinical
8. Roller Disco Dreams
9. Tanned
10. Questing, Not Coasting
11. Overland, West Of Suez
12. I Haven’t Seen Her In Ages

Wraithlike gibts zum kostenlosen Download.

Kritik: Handsome Furs – Face Control


Sub Pop / Cargo | VÖ: 13.03.09

Überall sieht man gerade das Cover. Egal welche Musikzeitschrift man öffnet. Den bösen Hund mit rotem Hintergrund scheint einem dieser Tage zu verfolgen. Kann das ein Hype sein? Nicht unbedingt. Es gibt nur mal wieder eine Band, die die Musiklandschaft ein bißchen vorantreibt.

Dan Boeckner, eigentlich nur bekannt von Wolf Parade, hat dieses Projekt gemeinsam mit seiner Frau Alexei Perry am start. Die Musik besteht meist nur aus Beat, kaputten Gitarreriffs und einer krakelenden Stimme. Und dies zusammen hat dieses Gefühl von Zerstörrtheit. Der Synthie wird nicht zu selten benutzt. Schließlich ist das das wichtigste Werkzeug der Gegenwart.

Und spätestens ab Song 10 („Thy Will Be Done“) weiß man, wir sind komplett in den 80ern angelangt. Freitag ist die Platte im Handel. Und bestimmt werden wir in irgendeiner Rückblicksliste für 2009 unsern wütenden Hund wieder finden.

♫ ♫ ♫ ♫ ♫ ♫ ♫ | 10

MySpace:
Handsome Furs

Video:

Kritik: Harlam Shakes – Technicolor Health


Gigantic | VÖ: 24.03.2009

Würden Vampire Weekend in Zukunft so klingen, würde ich streiken. Lange nicht mehr so schlechtes Material gehört, von Bands, Platten die so hoch gelobt werden. Da fällt einem kaum was ein. Ausser einem Song findet sich nichts brauchbares auf der Platte. „Strictly Game“, besagter Song, wird aber auch auf Dauer immer langweiliger.

Wer als DJ auf Party auflegt, braucht diese Platte nicht in seinen Koffer packen. Bad. Wieso auch der Bandnahme? Mit dem Beinewackeltanz aus USA hat das ganze irgendwie nichts zu tun.

♫♫ | 10

MySpace:
Harlam Shakes

Video:

Platten: Pete Doherty

Diesen Freitag ist es so weit. Ein neues Werk von und mit Doherty. Keine neue Platte der Libertines und keine der Babyshambles. Reines Solomaterial. „Grace/Wastelands“ heißt sie. Wer sie sich im Plattenladen kaufen will und es nicht abwarten kann, bis die Platte daheim aufgelegt werden kann, kann sie sich vorweg schon mal anhören. Via MySpace ist dies nun möglich.

Kritik: Der Tante Renate – Splitter

Bei der 3. LP ist sich DTR treu geblieben, der Renate-Sound bleibt bestehen. Aber ohne dabei langweillig zu werden. Dafür geht die Splitter mit viel Bumm-Bumm nach vorne. Was man Live auch deutlich spüren kann. Die Platte ist deutlich lauter und abwechslungsreicher als die 2 Vorgänger, aber reiht sich Problemlos in die DTR-Trlogie ein.

Bratze Einfluss hört man nicht raus, stattdessen gibt es ein „Duet“ mit MT Dancefloor(Saalschutz) und einen Remix. Norman hat sich die guten Bondage Fairies aus Schweden ausgesucht um ihrem Heman zu remixen. Enstanden ist Herman RX. Der stellenweise vom Gitarrenspiel echt Metal-Elemnte hat. Diese findet man aber auf der ganzen Platte.

Die 1. Single Trapped gabs/gibts umsonst bei myspace zum download. Ein Video zu dieser gibt es (noch) nicht.

Die Platte ist eine Electro-Platte wer Audiolith und Co. mag wird diese Platte auch mögen, wenn nicht dann sollte man davo die Finger lassen.
8/10 Punkten

Kritik: Coconut Records – Davy

Ist das John Lennon? Nein, hier verbirgt sich das neue musikalische Werk um Schauspieler Jason Schwartzman. Dieser war schon einmal als Musiker in einer recht großen Band tätig. Sagt einem noch Phantom Planet was? Klar, diese Band mit dem bekannten Song „California“. Dort saß Schwartzman an den Drums.

Jetzt hat er neben der Schauspielerei (The Darjeeling Limited, Rushmore) eine kleine Nebentätigkeit. Coconut Records. Sein Soloprojekt. Schon 2007 brachte er ein Album unter dem Titel Nighttiming heraus. Dort sang u.a. auch Kirsten Dunst zwei Lieder ein.

Nun gibts also wieder was neues. Und es klingt, als hätte er die Beatles, The Thrills und The Verve zum Frühstück verspeist. Die erste Single Microphone läutet das Album perfekt ein. Wem lange U-Bahnfahrten langweilen, der sollte die Lieder auf seinem iPod packen und während des aus-dem-Fenster-schauen hören. Klappt super.

Das untenstehende Video ist noch vom Debüt. Zum neuen Album gibt es leider noch kein Video.

♫ ♫ ♫ ♫ ♫ ♫ ♫ / 10

MySpace:
Coconut Records

Video:

Neuerscheinungen: 06. März

Freitags ist Neuerscheinungstag. Diese Platten gehören ab da an gehört:

Bonaparte – Remuched
DJ Koze Reincarnation – The Remix Chapter 2001-2009
Dirk Darmstädter – Life Is No Movie
Starsailor – All The Plans
Thin Lizzy – Still Dangerous

Kritik: M. Ward – Hold Time

Endlich gibt es wieder was spannendes aus der Ecke Singer/Songwriter. In diese Schublade schaue ich persönlich gerne regelmäßig hinein. Dort ist M. Ward schon lange kein unbekannter mehr. Von der Lokalen Folkszene in Portland bis in die weite Welt hat es dieser Mann nun geschafft. Er gehört neben den größen wie Bright Eyes und My Morning Jacket und brauch er sich nicht verstecken.

Ich selber wurde durch sein Nebenprojekt mit Zooey Deschanel aufmerksam. Unter dem Projektnamen SHE & HIM bastelteten sie zusammen das Album „Volume One“, welches große Aufmerksamkeit auf sich zog. Der neue tom Waits grüßt nun mit seinem neuen Soloalbum die weite Welt.

♫♫♫♫♫♫ / 10

MySpace:
http://www.myspace.com/mward

Video:
M. Ward – Hold Time

Kritik: Fever Ray – Rever Ray

Karin Dreijer Andersson kennt man eigentlich nur als die Stimme von The Knife. Nun bringt die Solo eine psychedelische Platte raus. Auf dem Cover trägt sie eine dunkle Sonnenbrille, das Bild ist in schwarz gehalten. Das passt zur Stimmung. Gleich mit dem ersten Song „If I had a heart“ bringt die Schwedin eine trübe Stimmung ins Wohnzimmer.

Wenn es nach der Spex geht, haben wir es mit einem neuen Hype zu tun. 2009 könnte also nicht besser anfangen. Die minimalistischen Songs reihen sich gut ein, in die momentane Szenenmusik. Das tolle daran, man könnte sich die Musik gut als Werbejingle für unbezahlbaren Urlaub machen. Teilsweise erinnern mich manche Stellen an die Musik von Schiller. Zum Beispiel „Seven“ holt dieses Gefühl von Inseln, Wasserfällen und blauen Himmel.

Das klingt widersprechend, da die Platte sonst einen düsteren Touch hat. Das macht das Album aber gerade aus. Andersson schafft es mit Stilen zu spielen. Portishead bekommen nun sagenhafte Konkurenz. Am besten entfaltet sich die Musik jedoch im freien. Also Musik auf den iPod spielen und bei nächtlichen Spaziergängen anhören. Passt vll auch zum Video zur Single “If I had a heart“.

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MySpace
http://www.myspace.com/feverray

Video:
Fever Ray – If I Had A Heart

Kritik: Bosse – Taxi

Das dritte Album der Band um Axel Bosse klingt ein bißchen beschwinglicher, als die Vorgänger. Endlich klingt die Band ansatzweise nach ihrer Heimat, Hamburg. Bosse greifen nun mehr zur leisen Gitarre, Piano und Streichinstrumenten. Damit gehen sie in die Szene ein, die in unser Lande wächst und gedeiht. Anlehnungen an Tomte oder Madsen.

Im Song „Vereinfachen“ gibt es ein Duett mit Sebastian Madsen. „Vereinfachen ist mein Tipp“, heißt es im Refrain. „… wie wäre es damit“. Gelesen erscheint der Songfetzen zwar sehr vereinfacht, aber in Begleitung mit dem Piano wirkt es ein bißchen erhoben.

Die erste Single „3 Millionen“ geht es um die große Stadt, Menschen zu finden, die einen gleichen. Jeder der Abends in einer Großstadt unterwegs war, wird den Worten zustimmen müssen. Melancholisch und die Wahrheit, eine gute Verbindung. Leider ist die Qualität immer noch nicht so gut wie bei Marcus Wiebusch oder Niels Frevert. Vll beim vierten Album.

Dafür greifen Bosse zu einen englischen Textzeile, die da lautet: „and every day is like a new beginning“

♫♫♫♫♫♫♫ / 10

MySpace:
Bosse

Video:
Bosse – 3 Millionen