Der Tante Renate am 7.3. in Basel

Es war ein langer steiniger Weg nach Basel. Nachdem ich nach Freiburg mit dem Zug fuhr, mich dort mit meiner Mitfahrgelegenheit traf, stand ich noch 35 Minuten auf der Autobahn, es ging gar nichts. Nach langem Suchen, fanden wir dann endlich einen Parkplatz. Noch nichtmal am Hirschneck gewesen, wurde ich schon freundlichst vom DTR-Merchmaster alias. Cobretti-Mann, Herr Zebrakante begrüsst. Dann mal rein:

Kunz und Kobel war die erste Band, schwach wie ich finde. Etwas leise und nicht so mein Fall, da verbringt man die Zeit doch lieber am Merchstand und lässt sich in Sachen Leichenhass aufklären. Netter Mann, dieser Zebrakante wirklich.

Als dann endlich Captain Capa auf die Bühne gingen, ging ich zurück in den Saal. Ashi und Maik hatten Bock und wollten einiges gut-machen. (Am Tag zuvor in Winterthur versagte der Laptop und man musste das Publikum 20 Minuten mit 3-Tage-Wach Interpretationen hinhalten.) Captain Capa, spielten ein gutes Konzert. Um nicht zu sagen sehr gutes Konzert, die Songs gingen nach vorne (noch mehr als auf der eh schon, guten Platte). Es wurde sogar gemosht, was ich bei diesem Konzert, sogar nachvollziehen konnte. Die 2 gaben auch auf der Bühne mächtig Vollgas und als es dann zum letztem Song, dem Pikachu-Song kam, war ich doch schon recht fertig. (Was auch daran lag, das man im Hirschneck rauchen konnte, was natürlich ausgenutzt wurde.) Nach Captain Capa, war mein (frisch erworbenes Captain Capa-)Shirt auch schon ziemlich nass. Doch die olle Tante, kam ja erst noch.

Der Tante Renate, spielte eine Mix aus seinen alten und neuen Songs. Worauf natürlich die Splitter im Vordergrund war. Es war wunderbar. Ich frag mich sowieso, wie es der Mann schafft seinen Stil zu haben, aber immer anders zu klingen. Die neuen Songs gingen grössten Teils, stark nach vorne und machten Laune auf das Album (Kritik morgen). Auch die technischen Spielereien (wie die Lichtmaschine bei „Stumpf, Schwarz) kamen gut an. Auch hier war die Stimmung gut, wenn auch gegen Ende bei manchen Leuten, des (jungen) Publikums die Kräfte ausgingen. Als Norman gegen 2.30 das Konzert beendet hatte, war ich einfach nur Platt. Das Konzert war ein voller Erfolg.

Ich verabschiedete mich noch kurz beim MerchMaster und kaufte ein bisschen ein.
Die Splitter (erst ab 13.3. im Laden), Captain Capa – These fights are never over und weiteren Kram von Cobretti. Die übrigens auch noch einige Aktionen in Planung ab, wartet also ab, was da noch alles kommt….